Freitag, 10. Dezember 2010
Ein kleiner Fortschritt
Innerhalb der vergangenen Tage habe ich intensivst an meinen zeichnerischen Fähigkeiten gearbeitet, wobei das Hauptaugenmerk besonders auf dem digitalen Einfärben meiner Kreationen lag, darin bin ich nämlich extrem grottig.

Na ja, jedenfalls ist mir ein recht zufriedenstellendes Bild gelungen, das die Motivation zumindest ein Stück weit aufwärts pushen konnte.

Höllenmagier



Betreiben Misanthropen Speziesismus?
Nur wenige Tage zurückliegend ist die kurzlebige Diskussion mit einem Freund, ob Misanthropie als Speziesismus zu betrachten ist, worüber ich mir im Nachhinein vertieft Gedanken gemacht habe.

Misanthropie impliziert die durchdringende Abneigung eines Menschen gegenüber seiner eigenen Art, was im Regelfall sogar in puren Hass überschwappen kann.
Speziesismus wird von einer erschlagenden Mehrheit der irdischen Bevölkerung verfolgt, welcher eine definierende Trennung zwischen Tier und Mensch umschreibt, die sogar zu einem natürlichen Herrschaftsrecht über diese "niederen" Lebensformen expandiert wird.

Die Abwertung des Homo Sapiens bringt jedoch nicht zwangsweise eine Höherstellung des übrigen Tierreichs mit sich, was jedoch bei vielen Misanthropen die Regel ist.
Dennoch muss beides gesondert betrachtet werden, und maximal, dies entspricht meiner privaten Meinung, kann Misanthropie somit als positiver Speziesismus angesehen werden.



Identität
Ich bin Baujahr 1991, geboren in Göttingen und mit Hoden zwischen den Beinen.
Derzeit studiere ich Geschichte und Linguistik in Jena, momentan aber fortschreitend halbherzig, da der abstrus erztheoretische Stoff, der einem dort in knapper Zeit reingeknüppelt wird nicht im Geringsten praktisch anwendbar ist.

Ich bin Veganer, Straight Edge und vollblütiger Misanthrop erster Güteklasse. Ich verabscheue Homophobie, Sexismus, Speziesismus, Rassismus und Faschismus mit ganzer Seele. Politisch orientiere ich mich hingegen nicht an abstrakten Oberbegriffen wie "links" oder "rechts".

Ich betrachte Geld als etwas Abstoßendes, bin jedoch leider davon abhängig wie jeder andere auch.
Weiterhin bin ich begeisterter Anhänger des DIY-"Kults". Bevor ich mir Waren zum Neupreis aneigne, bastle oder gestalte ich sie mir aus eigenem Antrieb, so zum Beispiel Möbel oder Klamotten.
Zudem hab' ich ein Faible für SecondHand- und Gebrauchtwarenläden, die oftmals wahre Schätze beheimaten können.

Meine Freizeit gestaltet sich durch Gesang, das Verfassen von Gedichten und Kurzgeschichten, das Umnähen oder gänzliche Neuschöpfen von Kleidung, zeichnen und zwischendurch auf dem Drahtesel durch die Straßen hetzen.
Kreativität ist mein Lebenszentrum, hierzu zähle ich nebenbei auch kochen und tanzen.

Respekt und der Wille zum Nachdenken und Hinterfragen sind bei mir Prinzipien von unermesslicher Priorität.

Und zum Abschluss noch eine optische Verbildlichung meiner selbst:

Das bin wohl ich.



Zwischen Selbstinszenierung und Therapie
Hallo, geneigte Leser dieses Blogs.
Im Grunde genommen hasse ich es, in irgendeiner Form im Mittelpunkt zu stehen, oder mich in diesen zu drängen. Das Gefühl, dass ich dies mit dem Anfertigen dieser Webpräsenz nun leider doch vollziehe, geht mir dabei nicht aus dem Schädel.
Doch vorrangig soll diese Zusammenrottung meiner persönlichen Ansichten, Erlebnisse, Ideen und Gedankengänge einem selbsttherapeutischen Zweck dienen, um mir den ganzen Sondermüll von der Seele zu faseln, der sich dort oben verhakt. Das soll nicht heißen, dass dort nicht eventuell Dinge von Interesse für die Außenwelt mit beigemischt sind, und ihr nicht euren höchsteigenen Senf dazu ablassen dürft. Dies ist sogar stark gewünscht.
Wie dem auch sei, im nächsten Post labere ich mal ein wenig über meine extremst spektakuläre Persönlichkeit, und dann geht's auch schon los. Yeah. Ihr könnt schon mal den Sekt kalt stellen.