Veganismus - Part II - Wirtschaft
Viehzucht ist seit jeher zu Unrecht ein primärer Bestandteil des Wirtschaftskonstrukts zahlreicher Staaten, obwohl sie denkbar uneffizient ist.

Ein abstraktes Beispiel:
Eine Kuh, die zu einem späteren Zeitpunkt geschlachtet werden soll, muss über mehere Jahre hinweg gemästet werden. Tagtäglich verschlingt sie Unmengen an Futter, welches hauptsächlich aus Getreide und Soja besteht, mehr als ein Mensch jemals verdauen könnte.
Im Endresultat gewinnt man jedoch nur einen lächerlich geringen Bruchteil dessen, was man anfangs investiert hat:
Um 1 Kilogramm Fleisch zu produzieren, werden 7-16 Kilogramm Getreide bzw. Sojabohnen verschwendet. Wie viele Menschen könnten wohl von diesen Mengen jeweils satt werden? Die Viehzucht und alle, die sie durch ihren Konsum unterstützen, sind somit beteiligt am Welthunger, dem man problemlos Herr werden könnte.

Viezucht beansprucht mit seinen ausladenden Weidegebieten rund 29% der gesamten eisfreien Erdoberfläche. Weiterhin nimmt sie 70% des gesamten, landwirtschaftlich genutzten Landes ein.
Auf einer Weidefläche, die nötig ist, um 1 Kilo Fleisch zu produzieren, könnte man innerhalb des gleichen Zeitraumes ca. 200 Kilogramm Tomaten oder 160 Kilogramm Kartoffeln ernten.
Und wieder die Frage: Welcher Wirtschaftspfad ist hier wohl effektiver?

Die künstliche Verlängerung der Nahrungskette in diesem Wirtschafszweig, da Getreide und Soja erst an die Kuh übergehen, und erst DANN zum menschlichen Endverbraucher gelangen, ist eine äußerst wirksame Form der Nahrungsmittelvernichtung.
Denn durch sie gehen unter anderem gut 90% Eiweiße, 99% Kohlenhydrate und 100% Faserstoffe verloren.

Ein oft gebrachtes Argument ist die genetische Manipulation von Soja oder Getreidepflanzen. Unbewusst ist jedoch vielen, dass Viehzüchter auf ihrer Verpackung NICHT kenntlich machen müssen, ob sie die Tiere mit genetisch verändertem Futtermittel vollgestopft haben.
Oftmals ist dies allerdings der Fall, und so gelangen die genetisch beeinflussten Bestandteile nur über einen Umweg zum Fleischesser.

In der Zusammenfassung lässt sich summieren:
Die Viezucht ist ein primärer Faktor für den Welthunger, sie ist wirtschaftlich höchst unrentabel, verschleiert das Einbringen von genetisch manipuliertem Futter und zerstört einen massiven Bestandteil wertvoller Ernährungskomponenten durch die künstlich expandierte Nahrungskette.