Veganismus - Part IV - Umwelt
Innerhalb der letzten Jahre ist das Diskussionsthema "Treibhauseffekt" zu einem wahren Medienungeheuer herangewuchert. Auch hier kann durch vegane Ernährung etwas Sinnvolles dazu beigetragen werden.

Die Viehzucht kurbelt den CO2-Ausstaß in verheerendem Maße an.
Die Methan-Gase, die beispielsweise in den Mägen von Rindern produziert werden, sind dabei bekannter Weise ein ernst zu nehmender Faktor. Hinzu addiert sich der Abgas-Ausstoß der gigantischen Mast- und Haltungsanlagen, in denen die Tiere ihr Dasein fristen.

Hierzu ein Gedankenexperiment:
Der Treibhauseffekt wird hier dargestellt anhand von gefahrenen Autokilometern, pro Kopf und Jahr, ausgerichtet an den Ernährungsweisen.

- Ernährung mit tierischen Produkten: 4758 km
- Vegetarische Ernährung: 2427 km
- Vegane Ernährung: 629 km

Es ist mehr als offensichtlich, wer in dieser Riege der Klimafeind Nummer eins ist.

Wie bereits angeschnitten, wird ein Größtteil fruchtbaren Bodens als Weidefläche und Futtermittellieferant eingeteilt. Dafür werden zunehmend mehr bewaldete Flächen gerodet. Nicht nur hier, sondern auch in tropischen Gebieten, die einen unschätzbaren Artenreichtum beherbergen, der dadurch unwiederbringlich ausgerottet wird.

Im Ganzen bedeutet dies, dass Viehzucht den Klimawandel und somit den unnatürlichen Eingriff des Menschen auf seinen eigenen Lebensraum fördert, sowie die rücksichtslose Abholzung artenreicher Gebiete zur Platzschaffung antreibt.