Veganismus - Part VI - Die Gegen"argumente"
1. Es liegt in der Natur des Menschen, Fleisch zu essen, das war schon bei unseren Vorfahren so.
- Eine absolut lächerliche Ausrede, die meist nicht mit voller Überzeugung entgegnet wird, schließlich hegen wir den Anspruch emanzipiert und zivilisiert zu sein.
Außerdem ist dieses "Argument" selbst historisch betrachtet schlichtweg falsch, denn die ersten Menschen waren reine Pflanzenfresser. Da ihr Urpsrung Afrika ist, und dort aufgrund der Klimaverhältnisse nie Winter herrschte, war die Vegetation das ganze Jahr über grün.
Erst, als sie Europa besiedelten sahen sie sich mit fruchtlosen, kalten Zeitabschnitten konfrontiert, und mussten eine Ersatz-Nahrungsquelle ausfindig machen.
2. Die Tiere sind das gewohnt. Sie kennen nichts anderes. Es ist ihre Bestimmung.
- Ein Zeugnis von mangelnden bzw. ignoranten Denkweisen. Eine Gleichgültigkeit gegenüber begrenzter Bewegungsfreiheit, täglicher Schmerzen durch schiere Überforderung oder dem Entreißen von Neugeborenen wird selbstverständlich NICHT im genetischen Code der Tiere transportiert.
Sie leiden geistig und körperlich unter ihrem Lebenszustand. Sie sind weiterhin nicht durch ihre Geburt dazu verdammt, der MENSCH weist ihnen erst diese bestialische und widerwärtige Rolle zu, indem er sie einkerkert.
3. Ist mir doch egal.
- Ja, diese Aussage wird ernsthaft als Argument betrachtet und auch angebracht.
Es ist der absolute Gipfel der Ignoranz und Selbstgefälligkeit und wird dann angewandt, wenn einem die ohnehin vollkommen hinfälligen "Argumente" ausgehen. Es ist einfach nur traurig, wer sich alles als "zum logischen Denken fähig" schimpfen darf.
fleisch zu staub am 12. Dezember 10
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