Veganismus - Ergänzungen
Vor längerer Zeit habe ich hier auf dem Blog einen mehrteiligen Bericht über Veganismus veröffentlicht. Nachdem ich mir diesen nun mal wieder zu Gemüte geführt habe ist mir aufgefallen, dass er mich nicht mehr so zufriedenstellt wie er es scheinbar damals getan hat, da wichtige Fakten ausgelassen wurden oder zumindest nicht annähernd genug Beachtung erhalten haben, deswegen jetzt einige sehr wichtige Anfügungen.
Wie bereits angeschnitten habe ich erwähnt, dass die Tierausbeutung, besonders im Hinblick auf die Haltung von Milch- und Schlachtkühen, einer der primären Faktoren für den Welthunger ist.
Eine Kuh kann ein Gewicht von bis zu 1200 kg erreichen, darin eingerechnet sind natürlich noch Knochen, Hörner, Hufe und etliche andere unverwertbare Körperbestandteile.
Sie frisst täglich im Durchschnitt 55 kg Futter, welches aus Getreide und Soja besteht.
Wir gehen mal davon aus, dass diese 1200 kg reines, verwertbares Fleisch sind, kommen den Antiveganern also sogar noch einen Schritt entgegen.
Wenn wir das Ganze dann hochrechnen kommen wir auf das Ergebnis, dass wir nach 21 Tagen bereits +/- 0 erreichen. Das heißt jeder folgende Tag erhöht die Menge des Inputs (Futter), aber das verwertbare Resultat (Fleisch) bleibt auf einem statischen Niveau. Und Zuchtkühe leben im Durchschnitt zwischen 3 und 4 Jahren.
Zusammenfassend kann ermittelt werden, dass ca. 16 Kilogramm Getreide bzw. Soja aufgewandt werden müssen, um 1 Kilogramm Fleisch zu produzieren! Eine äußerst effektive Form der Lebensmittelvernichtung, oder?
Hinzu kommt, dass Kühe täglich ca. 125 Liter Wasser zu sich nehmen, also eine ungeheure Menge. Es lässt sich ungefähr abschätzen, dass es der 18fachen Menge an Wasser bedarf um eine entsprechend gleich große Menge an Fleisch im Vergleich mit Getreide zu produzieren.
Die Viehzucht ist also weiterhin der Hauptfaktor dafür, dass an anderen Orten des Planetens die Menschen nicht genug Trinkwasser zur Verfügung haben.
Ausschlaggebend muss der letzte Fakt aufgeführt werden. Das Futter der Tiere wird vorrangig in finanziell schwachen Ländern wie Lateinamerika angebaut. Dort verhungern die Menschen neben vollen Feldern, weil sie ihre Ernte zu Dumpingpreisen an die reichen Industrienationen wie Deutschland verscherbeln müssen, wo es den Tieren gegeben wird.
Es ließen sich noch endlos viele Hintergrundinformationen hier aufführen, aber ich denke jedem klar denkenden Menschen sollte die Auswirkung seines Handelns allein durch diese Ausführungen ersichtlich werden. Nicht-Veganer ermorden nicht nur Tiere, sondern auch etliche Menschen, darunter massenweise unschuldige Kinder.
Soll so etwas weiterhin gefördert werden? Wird nicht dazu aufgerufen, diesen benachteiligten Menschen zu helfen? Durch Spenden allein kann das nicht bewerkstelligt werden, es muss aktiv in das Wirtschaftstriebwerk eingegriffen werden durch eine Umstellung des Konsumverhaltens, nur so kann eine natürliche Balance der Ressourcen errichtet werden.
P.S.: In Milch befinden sich unter anderem Schwangerschaftshormone, Blut und Eiter. In Fleisch haufenweise Anabolika, Antibiotika, Hufe, Haare und Krallen.
Viel Spaß weiterhin bei eurem blinden Konsum, und ich hoffe ihr könnt ruhig schlafen.
fleisch zu staub am 10. März 11
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